Mission & Vision
Vision: Hoffnung Heimat geben.
Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der aufrichtige Begegnung, Teilhabe und Integration selbstverständlich sind und alle ihren Platz haben.
Mission: Glauben leben. Leben teilen.
Aus der Motivation christlicher Nächstenliebe entwickeln und betreiben wir integrative Wohnkonzepte und weitere Programme, die Integration fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Das Konzept Hoffnungshaus®
Hoffnungshaus ist ein integratives Wohnkonzept. Menschen mit und ohne Fluchterfahrung leben bewusst unter einem Dach: in eigenen Wohnungen, verbunden durch Gemeinschaft, Begegnung und gegenseitige Unterstützung.
Engagierte Teams gestalten integrative Nachbarschaften und entwickeln Angebote für alle Lebensbereiche. So entsteht nachhaltiger Wohnraum mit architektonischem Anspruch: Orte, an denen Menschen ankommen, Sprache lernen, Beziehungen aufbauen und Teil der Nachbarschaft werden.
Tobias Merckle
Stifter Hoffnungsträger
„Im April 2013 telefonierte ich mit einer Freundin unserer Partnerorganisation in Syrien. Dabei wurde mir bewusst, wie schwer ein echtes Ankommen in Deutschland nach einer Flucht sein kann. Ich fand viele gute Initiativen, aber kein Wohnkonzept, in dem Menschen mit und ohne Fluchterfahrung gemeinsam leben. So entstand die Idee der Hoffnungshäuser.“
Unsere Geschichte
Aus einer Idee ist ein wachsendes Wohn- und Integrationskonzept entstanden. Seit dem ersten Hoffnungshaus entwickeln wir das Konzept weiter: gemeinsam mit Partnern, Kommunen, Stiftungen, Kirchen, Ehrenamtlichen und Menschen vor Ort.
2013
Die Idee entsteht
Ein Wohnmodell soll Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zusammenbringen und echtes Ankommen im Alltag ermöglichen.
2016
Das erste Hoffnungshaus öffnet
In Leonberg wird das erste Hoffnungshaus eröffnet. Ein bestehendes Gebäude wird zu einem Ort für integratives Wohnen und lebendige Nachbarschaft.
2017
Der erste Neubau entsteht
In Esslingen wird Hoffnungshaus erstmals in einem eigens dafür errichteten Gebäude von den Hoffnungsträger Projektentwicklern umgesetzt. Bei der seriellen Holzbauweise schaffen natürliche Materialien und Kreislaufdenken langfristigen Mehrwert für Mensch und Umwelt.
2018
Sprachbrücke für mehr Teilhabe
Die Hoffnungsträger Sprachbrücke erleichtert die Verständigung im Alltag. Über eine digitale Plattform werden Menschen mit geringen oder keinen Deutschkenntnissen mit einer sprachmittelnden Person zusammengebracht. Diese unterstützen sie bei Terminen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Soziales. So werden Sprachbarrieren abgebaut und gesellschaftliche Teilhabe gestärkt.
2019
Das Konzept wird entwickelt
Die Erfahrungen aus den ersten Standorten werden gebündelt, beschrieben und für weitere Hoffnungshaus-Standorte nutzbar gemacht.
2020
Generationen leben gemeinsam
In Schwäbisch Gmünd wird das Modell um barrierefreien Wohnraum für Menschen ab 55 Jahren und einen Waldkindergarten ergänzt. So wird die die Begegnung der Generationen verstärkt.
2023
Nachbarschaft wird weiter gedacht
Mit den Zukunftshäusern wird das Prinzip nachbarschaftliches Wohnens für eine breitere Bewohnerschaft entwickelt. Bezahlbarer Wohnraum und gemeinsam gestaltete Begegnungsflächen stärken das Quartier.
2025
Lernen wird flexibel
Am ersten Standort in Leonberg feiern wir 10 Jahre Hoffnungshaus. Aus einer Idee ist ein skalierbares Wirkungsmodell geworden.
2026
Ein neuer Standort in Gaildorf
In Gaildorf eröffnet der erste Standort, der von einem Hauptförderer ermöglicht wird. Ein Pavillon schafft Raum für Begegnung und Formate, für die Bewohnenden ebenso wie für die Nachbarschaft und die gesamte Kommune.
2026
10 Jahre Hoffnungshaus in Leonberg
Was 2016 in Leonberg begann, ist heute an vielen Orten lebendig. Jeder Standort entwickelt seinen eigenen Charakter. Getragen von Glaube, Hoffnung und Liebe entstehen Orte, an denen Menschen gemeinsam leben, einander begegnen und Verantwortung füreinander übernehmen.
Wir sind Hoffnungsträger
Hoffnungshaus® ist Teil der Hoffnungsträger Gruppe, die unter anderem Programme entwickelt, die Menschen stärken, Integration fördern und gesellschaftliche Veränderung ermöglichen.
Sie schafft den organisatorischen Rahmen für die Arbeit im Hoffnungshaus®: gemeinsam mit Standortteams, Partnern, Förderern und Menschen vor Ort. Dabei verbinden die Hoffnungsträger unterschiedliche Rollen zu einem dynamischen Mix aus Sozialarbeit, Unternehmertum, Investment und Stiftung. Unsere Satzung findest du hier.
Innerhalb der Gruppe verantwortet Hoffnungshaus die integrativen Wohnkonzepte und die Arbeit an den Standorten. Die Hoffnungsträger Projektentwickler plant, baut und entwickelt die Hoffnungshäuser. „Gemeinsam verbinden wir soziale Wirkung, unternehmerisches Handeln und christlich geprägte Werte.“
Das Team hinter Hoffnungshaus®
Hoffnungshaus lebt von Menschen, die Hoffnung in unsere Nachbarschaften tragen: Standortleitungen, Sozialarbeit, Bildung, Verwaltung, Projektentwicklung, Kommunikation und viele weitere Mitarbeitende.
Unsere Teams leben Glauben und teilen Leben. Sie gestalten Beziehungen, stärken Vertrauen und entwickeln gemeinsam mit Bewohnerinnen, Bewohnern, Ehrenamtlichen und Partnern Angebote, die Integration und Teilhabe im Alltag möglich machen.
Auf Hoffnung gegründet. Mit Werten aufgebaut.
Unsere Arbeit basiert auf einem klaren Wertefundament. Wir handeln verantwortungsbewusst, unternehmerisch und sozial. Diese Werte prägen unsere Haltung und sind die Grundlage unseres wirkungsorientierten Handelns.
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
1. Korinther 13,13
Glaube
Unser Fundament bilden Glaube, Hoffnung, Liebe. Sie sind die Quellen, die unsere Arbeit durchziehen, korrigieren und befähigen.
Verantwortung
In Verantwortung vor Gott und Menschen gestalten wir Wirkung, Finanzen und Prozesse. Wir dienen mit Haltung, denken unternehmerisch, arbeiten transparent und professionell.
Kreativität
Wir arbeiten schöpferisch, visionär und beziehungsorientiert. Wo andere Probleme sehen, sehen wir Potenzial für Wachstum und finden Wege zur Umsetzung, Wirkung und Wirtschaftlichkeit.
Mut
Wir gehen innovative Wege, auch wenn sie unbequem und unsicher sind. Mut heißt für uns, in Wort und Tat zu agieren, weil es nötig ist. Gesellschaftliche Veränderung beginnt da, wo Menschen ohne Perspektiven neu Hoffnung bekommen.
Gemeinschaft
Wir glauben an Teilhabe und echtes Miteinander – intern wie extern. Nächstenliebe ist kein Ideal, sondern zu lebende Praxis: hörend, dienend, vernetzend, vergebend, tragend.

Gemeinsam möglich gemacht
Hoffnungshaus® entsteht nicht allein. Unsere Arbeit wird möglich durch Menschen und Organisationen, die Verantwortung übernehmen: Förderer, Kooperationspartner, Stiftungen, Unternehmen, Kommunen, Kirchen und Ehrenamtliche.
Wir sind dankbar für ein starkes Netzwerk, das Hoffnungshäuser mitträgt, weiterentwickelt und Wirkung vor Ort möglich macht.